Solvency II konforme Bewertungsmethoden für Schuldscheindarlehen (SSD) | AVS Valuation

Im Rahmen von Solvency II sollten auch Ihre Bewertungen für Schuldscheindarlehen (SSD) konform sein. Die Basis für eine Solvency II adäquate Bewertung von SSD finden Sie u.a. auch im neuen Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) und der Kapitalanlage-Rechnungslegungs- und Bewertungsverordnung (KARBV). Was bedeutet dies in der Praxis?

  • SSDs sollten mit dem Wert bewertet werden, der bei einem Handel unter zwei Marktteilnehmern „at arms length“ anzusetzen sei (Marktwerte).
  • Basis der Bewertungen sollten im Wesentlichen die Bilanzierungsstandards aus der „REGULATION (EC) No 1606/2002 OF THE EUROPEAN PARLIAMENT AND OF THE COUNCIL (EC 1606/2002)“ sein.
  • In sehr vielen Fällen stimmen die anzuwendenden Standards mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) überein.
    Dies heißt insbesondere:1. Aktive Preise, wenn verfügbar;
    2. Falls keine Preise für das Instrument verfügbar sind, sollen Vergleichspreise ermittelt und herangezogen werden;
    3. Ist dies auch nicht möglich, soll ein mark-to-model Ansatz erfolgen;

Solvency II soll aus heutiger Sicht zum 1. Januar 2016 in Kraft treten.


Ein Beitrag der AVS-Valuation GmbH, Frankfurt am Main. Für Rückfragen stehen wir gerne unter clientsupport@avs-valuation.com zur Verfügung.

This post is also available in: Englisch